Bewegung, Schlaf und warme Suppe – mit TCM durch den Winter

By Christina | Blog

Dez 05

Die einen freuen sich, die anderen ärgern sich, und dem Winter ist es ohnehin egal – der Schnee ist da! Nie schätzt man die Wärme mehr als im Winter. Egal, ob Glühwein, heiße Bratäpfel oder Kaminfeuer, wir versuchen, uns zu wärmen und nehmen diese Wärme besonders intensiv wahr. Doch was sich in der Adventzeit noch sehr romantisch anfühlt, kann im kalten Jänner und erst recht im Februar sehr zäh werden. Nicht selten wird unserem Körper die Wärme zu wenig, er laugt aus,  und wir werden krank. Damit es nicht so weit kommt, ist es ratsam, ihn von Anfang an gut zu nähren, um sich gesund durch den Winter zu bringen.

Heute habe ich für euch ein paar Tipps von Mag. Ursula Peer. Ich habe Ursula in einem meiner Chi-statt-Botox-Kurse kennengelernt und wir haben festgestellt, dass wir viel gemeinsam haben. Beide versuchen wir, mit unserem Wissen und unserer Erfahrung, Menschen darin zu unterstützen, selbstverantwortlich mit ihrer Gesundheit umzugehen. Ursula leitet seit Jahren erfolgreich DETOX Workshops und Vorträge in Österreich, Großbritannien und auf Mallorca. Genuss und Gesundheit in köstlichen Gerichten zu verbinden ist ihre Passion, sie ist TCM-Ernährungsexpertin. Wir haben dann auch gleich beschlossen, unser Wissen zu verbinden und gemeinsame Sache zu machen, aber dazu später.

Was rät also Ursula, um gut durch den Winter zu kommen?

1. Schlafen statt Feiern

Unser Körper braucht jetzt deutlich mehr Schlaf und Ruhe als in warmen Jahreszeiten. Rückzug, Ruhe, Wärme sind angesagt, kuscheln statt Party.

2. Bewegung und frische Luft

Auch wenn das Wetter nicht so einladend ist, wer nur auf der Couch herumhängt, läuft Gefahr, dass seine Energie und Körpersäfte in Stagnation geraten. Unser dynamisches System braucht Bewegung. Gerade bei tiefen Temperaturen und wenig Sonnenschein ist es wichtig, den Energiefluss am Laufen zu halten und so Stagnation im Körper zu vermeiden.

Keine Angst, unser Körper ist auch diesem Wetter gewachsen. Frische Luft, Sauerstoff und Bewegung sind ein Geschenk für unser Immunsystem. Die Körperreize, die durch den Wechsel von Kälte und Wärme entstehen, sorgen dafür, dass wir uns besonders gut spüren und tun auch der Seele gut.

3. Warme Speisen

Und hier ist Ursula in ihrem Element: „Bis Anfang Februar sollten wir nun Gerichte länger auf kleiner Flamme und mit wenig Wasser kochen. Wärmende und Säfte aufbauende Zubereitungsarten, also lange gekochte Eintöpfe, Kraftsuppen, Wintergemüse mit Pilzen, Maroni, Wacholderbeeren, Kürbis und Wurzelgemüse, wärmenden Gewürzen wie Zimt, Muskat, Nelken und hochwertigem Salz sind nun besonders empfehlenswert.
Sehr wertvoll sind im Winter alle Hülsenfrüchte, alles was aus dem Meer kommt und alles “Schwarze”: Schwarze Bohnen und Linsen, schwarzer Sesam, schwarzer Reis, schwarze Oliven etc.

Die Adventszeit ist nicht die Zeit um sich zu kasteien oder um zu entgiften – der Körper ist speziell im Moment, wenn es täglich kälter zu werden verspricht eher auf speichern als auf loslassen gepolt. Nichtsdestotrotz können wir unserem Wohlbefinden einen großen Gefallen tun, wenn wir gewisse Nahrungsmittel gar nicht erst einkaufen und durch bessere ersetzen und so gesund durch den Winter kommen.

Nicht unbedingt zu empfehlen sind im Winter große Mengen kühlender Südfrüchte wie rohe Mandarinen, Ananas, Orangen (ein klein wenig ist manchmal gut zur “Befeuchtung” in der trockenen Heizungszeit und als Enzymlieferant), weiter Eis, Joghurt und größere Mengen an Rohkost. Raffinierter Zucker und raffiniertes Salz (Tafelsalz) ist ja ohnehin schon lange von unseren Tellern und aus den Tassen verschwunden, stimmts ;-)!?“

Damit stehen Suppen voll im Trend. Ich persönlich finde, es gibt im Winter kein besseres Abendessen als eine Suppe und habe immer eine auf Vorrat vorgekocht. Für mich gibt es auch keinen eleganteren Weg, Kühlschrankreste aufzuarbeiten als sie in einer Suppe zu verkochen.

Doch auch der Tagesstart ist wichtig. So erzählt Ursula: „“Nicht frühstücken ist so ungesund wie rauchen”, titelte vor kurzem die spanische Presse. In der großangelegten Gesundheitsstudie wurde die Bedeutung des Frühstücks als unersetzbar für die Gesunderhaltung eingestuft. Das hätten unsere Großmütter vermutlich auch gewusst. Gönn dir ein warmes Frühstück speziell im Winter: Ein warmes Frühstück sorgt für ein wohliges Wärmegefühl, das lange anhält und physische und psychische Stabilität gibt, es stärkt die Immunabwehr und beugt Übergewicht,  Wasseransammlungen und Erkältungen vor. Und es muss nicht um 6 Uhr morgens sein! Bis 10.30 h ist Frühstückszeit!“

Im Winter ist der Körper also auf „Nähren“ und „Speichern“ eingestellt. Das versuchte auch ich letztens einer Klientin zu erklären, die sich gerade für eine glutenfreie Diät entschieden hat und Stress damit hat, wie sie nun mit drei Kindern, die sich auf Kekse freuen, durch die Weihnachtszeit kommt. Diese Zeit eignet sich nicht für Kasteiung, Diäten und Entgiftung.

Detox im Frühjahr

Erst mit den ersten Sonnenstrahlen kommt die Zeit fürs Entgiften und Detoxen. Und da haben Ursula und ich uns etwas Besonderes für euch überlegt. Wir verbinden Ursulas Detox-Woche auf Mallorca, wo sie die Teilnehmer/innen nach TCM-Richtlinien bekocht und damit Detoxen auf genussvolle Weise möglich macht, mit meinen Chi-statt-Botox-Einheiten. So hast du die Möglichkeit, eine ganze Woche lang meine Chi-statt-Botox-Metoden mit mir zu üben, anzuwenden und zu erlernen, während Ursula für dein körperliches Wohl sorgt und dir auch individuelle Empfehlungen für Zuhause mitgibt. Eine psycho-kinesiologische Behandlung von mir sorgt dafür, dass du auch seelisch auf Mallorca das loslassen kannst, was du in deinem Leben nicht mehr brauchst. Eleganter, genussvoller und gründlicher geht Detox nicht! Mehr dazu: Eat.Heal.Glow.

 

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About the Author

Mag. Christina Schmid - In Vorträgen, Kursen und Artikeln vermittle ich mein Wissen aus meiner langjährigen Erfahrung mit alternativen Heilmethoden, Coaching und meinen vielfältigen Ausbildungen. Mein Motto: "Jeder Mensch sollte die Gelegenheit haben, das Beste für sich zu tun". So versuche ich, den Menschen Zugang zu einem Wissen zu vermitteln, welches sonst ausgewählten Kreisen vorbehalten bleibt.