Chi statt Botox auf Mallorca – so verlief unsere erste Detox-Woche

By Christina | Blog

Apr 03

Unsere erste TCM-Detox & Chi statt Botox Woche auf Mallorca ist über die Bühne gegangen. Wie war es, was haben wir gemacht, was sagen die Teilnehmerinnen und was konnten wir erreichen?

Veränderungen werden nun mal am besten durch einen Tapetenwechsel unterstützt. Die Teilnehmerinnen aus ihrer gewohnten Umgebung herauszunehmen und in diese herrliche Finca mit dem prächtigen bunten Garten zu bringen, ist ein notwendiger Schritt, der ihnen erlaubt, sich selbst ganz anders wahrzunehmen. In der Sonne sitzend und über den Zitronenbaum meditierend findet man wieder zur Ruhe und zu sich selbst. Hier haben Impulse einen sinnvollen Spielraum, der notwendig ist für tiefgreifende Veränderungen.

Yin-Energie braucht einen geschützten Raum.

Unsere Gesellschaft ist vorwiegend von der männlichen Yang-Energie geprägt. Es kann schwierig sein, die viel subtilere Yin-Energie in diesem Rahmen zu leben.

Weg vom Leisten, Tun und Müssen hin zum Fließenlassen, Zulassen, Spüren. Raus aus der Yang-betonten Leistungsroutine und wieder ganz Frau sein dürfen, sich öffnen dürfen, eigenen Impulsen Raum geben. Um unsere weibliche Energie, unser zu kurz gekommenes Yin zu unterstützen, fingen wir jeden Tag mit dem Bodyflow an. Bodyflow ist eine Kombination sanfter Bewegungen, die Blockaden lösen und die Energie wieder ins Fließen bringen. Der Körper wird gedehnt und aufgewärmt, während man die eigenen Impulse in die Bewegungen einfließen lässt. Er fühlt sich danach butterweich an und frau ist wieder ganz bei sich selbst angekommen.

Bodyflow & Gesichtsyoga

Nach dem Bodyflow machten wir gemeinsam Gesichtsyoga. Eine Woche lang täglich eine Gesichtsyoga-Session ermöglicht es den Teilnehmerinnen nicht nur, die Übungen gründlich zu lernen und sie auch innerlich abzuspeichern, sondern baut auch eine solide Muskelgrundlage im Gesicht auf. Die Muskulatur deines Gesichts hat einen großen Einfluss auf dein Aussehen. Wie du hier nachlesen kannst, zaubert Gesichtsyoga nicht nur einige Jahre aus deinem Gesicht, sondern schenkt dir auch ein neues Gefühl. Die Schwere im Kopf verschwindet, man fühlt sich frisch und munter, Schwellungen gehen zurück, die Lymphe fließt wieder, Blockaden werden aufgelöst. Die Kiefermuskulatur, die immer viel Stress speichert, kann sich endlich entspannen, und das hat durchaus viel mit den Verspannungen im Nacken zu tun. Du spürst mehr Halt im Gesicht und siehst natürlich viel besser aus!

Warmes Frühstück, echte Nahrung

Nach dieser Einheit hat Ursula mit einem köstlichen warmen Frühstück auf uns gewartet. Mit ihrer magischen Art, Gewürze zu verwenden, sorgte sie dafür, dass am Tisch immer wieder der Satz fiel: „Ich vermisse hier eigentlich gar nichts.“ Gemeint war Zucker, Brot, Kaffee, Fleisch und was wir uns sonst in Maßen zufügen und oftmals glauben, ohne nicht auskommen zu können. Viele Beschwerden und durchaus auch Falten haben ihren Ursprung in unserer Ernährung. Ursulas ausgeklügeltes Detox-Konzept basiert auf zweierlei Säulen – zum einen wird alles weggelassen, was „unsere Mitte“ schwächt, zum anderen wird der Körper mit einer nach 5 Elementen ausbalancierten nahrhaften biologischen Kost genährt und aufgebaut. Jedesmal, wenn sie eine Tonschüssel dieser achtsam zusammengestellten Mahlzeit liebevoll auf den Tisch stellte, gab es einen kurzen Moment andächtiger Stille. Plötzlich war der Unterschied zwischen „Essen“ und „Nahrung“ völlig klar. Das hier war Nahrung pur. Mahlzeit!

Zeit für die Anliegen jeder Teilnehmerin

Den ganzen Tag über gab es einen Detox-Tee, der später individuell auf die Teilnehmerinnen abgestimmt wurde. Denn jede Teilnehmerin bekam einen Beratungstermin bei Ursula, die eine Konstitutionsanalyse durchführte und wertvolle Empfehlungen für zu Hause gab. Auch bei mir gab es je einen Beratungstermin mit jeder Teilnehmerin, um den Entgiftungsprozess mit Psycho-Kinesiologie sinnvoll zu unterstützen. Es ist wirklich nicht notwendig, so viel Ballast mit sich herumzuschleppen. Weitere Behandlungstermine konnte man hier individuell dazu buchen. Vom Schamanen über Massagen ist alles dabei, was das Herz und manchmal auch der Körper begehrt.

Eine Woche lang hatten die Teilnehmerinnen Zeit, viele wertvolle Tipps von Ursula und mir zu bekommen. Über Ernährung, leckere Rezepte, Ursulas magische Gewürzmischungen, Anti-Aging, sinnvolle Pflege, eine Woche lang hatte man uns zur Verfügung und konnte fragen, was immer einem auf dem Herzen lag. Ich nahm mir Zeit für jede Teilnehmerin, um sie wegen ihren speziellen Anliegen im Gesicht zu beraten, ob es nun Zornesfalten oder spezielle Schwellungen waren. Ich sah mir genau an, ob die Übungen richtig durchgeführt, ob die Massagen richtig angewendet wurden. Manchmal ist es notwendig, die Übungen oder Massagen für die Anwenderin zu modifizieren. Und da wir genug Zeit hatten, lernten wir noch weitere Übungen, die es bislang nicht ins Buch geschafft haben.

Sich spüren, im Garten speisen

Die Teilnehmerinnen hatten die Möglichkeit, den eigenen Impulsen zu folgen und den eigenen Bedürfnissen Raum zu geben. Ob es einen in ein ruhiges Eckchen im Garten oder am Pool zog, wo man in Stille vor sich hinmeditierte und döste, oder ob man etwas Geselligkeit brauchte oder Bewegung, das Anwesen bot einfach alles – Sonne, Schatten, Düfte, Schönheit, einen Yogaraum, Pool und sogar ein Dampfbad. Zu Mittag wurden wir wieder von Ursula verwöhnt und es war herrlich, im Garten zu speisen.

Massagen am Abend

Vor dem Abendessen kamen wir wieder zusammen, um die chinesischen Gesichtsmassagen Gua Sha (Schaben) und Ba Guan (Schröpfen) zu üben, sowie die vietnamesiche Gesichtsreflexmassage Dien Cham. In einer Woche hat man wirklich Zeit, alles gründlich zu erlernen, einzuüben und Fragen zu stellen. Ich hatte somit eine wunderbare Möglichkeit, individuell auf spezielle Anliegen einzugehen und auch mal das eine oder andere Tränensäckchen der Teilnehmerinnen selbst wegzumassieren. Für mich ist es immer ein schönes Gefühl, wenn ich weiß, ich konnte die Methoden so vermitteln, dass sich die Kursteilnehmer sicher genug fühlen, sie zu Hause selbst anzuwenden. Und natürlich auch dass sie entsprechend motiviert sind, da sie sehen, was die Methoden bereits in der kurzen Zeit bewegen.

Den Darm umerziehen

Last but not least sollte diese Woche der „Umerziehung“ des Darms dienen. Das ist eine sehr wertvolle Sache, die ich mir dankbar mitnehme. Kaum jemandem ist bewusst, wie viele Entscheidungen in Wirklichkeit sein Darm trifft. Wir haben unseren Darm zu einer bestimmten Ernährungsweise erzogen und unser Mikrobiom ist dementsprechend zusammengesetzt. Deswegen ist es so schwierig, die Ernährung zu Hause umzustellen. Die Darmbakterien wollen Futter und ehe man sich´s versieht, hat man schon wieder Schokolade in der Hand (meist schon im Mund). Das ist eine spannende Sache. Sie ist auch der Grund dafür, dass obwohl du einen vollen Magen hast, du dennoch das Gefühl hast, noch etwas zu „brauchen“. Warum glaubst du, brauchst du ein Dessert, wenn dein Magen doch voll ist und du dich satt gegessen hast? Weil du deinen Darm dazu erzogen hast und er jetzt seine Portion verlangt. Diese Woche sollte eigentlich im Untertitel heißen: „Zähme dein widerspenstiges Mikrobiom“. Weg vom Zucker, vom Brot und tierischem Eiweiß hin zu einer natürlichen nährstoffreichen Nahrung.

Meine persönliche Detox-Erfahrung

Ich persönlich war ja eigentlich nicht zum Entgiften da, sondern zum Arbeiten. Aber natürlich ernährte auch ich mich genauso wie die Teilnehmerinnen. Dies ist nämlich eine Weise zu detoxen, bei der man keinen Hunger hat, sondern im Gegenteil genussvoll essen kann. Da ich mich ziemlich gesund ernähre und auch zu Hause immer wieder entgifte, erwartete ich bei mir selbst keine großen Veränderungen. Doch mein Körper hat voll auf diese Ernährung angesprochen, was mich sehr überrascht hat. Ich merkte deutlich, dass ich entgifte. Meine Lymphknoten haben sich deutlich verkleinert. Mir war nicht bewusst, dass sie vergrößert waren. Und eine Sache, über die ich sehr begeistert bin, ist: mir ist warm! Ich brauche sonst dicke Jacken und viele Decken, aber als ich nach Hause flog, dachte ich, irgendwas ist anders. Erst später wurde mir bewusst, dass meine “Körperheizung” anders funktioniert. Ursula hat nicht zu viel versprochen, meine “Mitte” ist deutlich gestärkt, mein Körper ist in der Lage, sich selbst zu wärmen.

Ich freue mich, dass die ganze Woche von einer guten Energie getragen wurde. Eine Teilnehmerin stellte bei der Abschiedsrunde fest: “Wir strahlen wirklich alle.” So konnten Ursula und ich diese Woche zufrieden abschließen und freuen uns schon sehr auf die nächste! Sie findet vom 8. bis 14. Juli statt und wir haben noch einige freie Plätze. Hier findest du alle Informationen, falls du Lust hast, mit uns eine unvergessliche Woche auf Mallorca zu verbringen!

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About the Author

Mag. Christina Schmid - In Vorträgen, Kursen und Artikeln vermittle ich mein Wissen aus meiner langjährigen Erfahrung mit alternativen Heilmethoden, Coaching und meinen vielfältigen Ausbildungen. Mein Motto: "Jeder Mensch sollte die Gelegenheit haben, das Beste für sich zu tun". So versuche ich, den Menschen Zugang zu einem Wissen zu vermitteln, welches sonst ausgewählten Kreisen vorbehalten bleibt.