5 Dinge, die Sie über Antioxidantien wissen sollten

By Christina | Blog

Feb 16

Antioxidantien sind in aller Munde. Es wurde schon viel gesagt und viel geschrieben – doch wenn Sie diese 5 Dinge nicht wissen, wissen Sie gar nichts. Wenn sich einmal ein Glaube in der öffentlichen Meinung festgefressen hat, weicht er nicht so leicht neuen Erkenntnissen. Aber dafür gibt es schließlich diesen Blog…;)

Raucherin wird 103 Jahre alt

Sind Sie der Meinung, Vitamine und Antioxidantien sollte man nehmen, wenn man unter einem sichtbaren Mangel leidet? Glauben Sie, dass die hauptsächlichen Risikofaktoren für die Entstehung von Gefäßerkrankungen, Krebs und vorzeitiger Alterung Rauchen, Fett, Cholesterin oder Übergewicht sind? Weit gefehlt. Sie tragen nicht unbedingt zur Gesundheit bei, aber es gibt Wichtigeres. Wie wäre es sonst möglich, dass die Britin Winnie Langley, die mit 7 Jahren zum Rauchen angefangen und bis zum Ende ihres langen Lebens täglich geraucht hat, 103 Jahre alt geworden ist? Lassen Sie die Finger von Zigaretten! Aber bilden Sie sich nicht ein, dass Sie damit schon auf der sicheren Seite sind.

Erster Platz für Antioxidantien

Zellbiologen betonen seit langem die essentielle Bedeutung von Antioxidantien für die Gesundheit und Verzögerung der Alterungsprozesse. Eine Menge Studien belegen, dass die zusätzlich zur Nahrung aufgenommene Menge an Antioxidantien stärker über Gesundheit und Krankheit entscheidet als die klassischen Risikofaktoren. Und hier sind die wichtigsten Fakten:

1. Antioxidantien sind die Kung-Fu-Meister gegen das Altern

Je älter wir werden, umso mehr häufen sich Zellschäden an. Die harmlosen erkennen wir an einer welken Haut und Falten. Die gröberen nennen wir Krebs. Im Alter sind die Zellen des Menschen einfach mehr freien Radikalen ausgesetzt. Der Organismus schafft es nicht mehr, diese aus eigener Kraft abzuwehren und die Schäden auszugleichen. Erinnern Sie sich? Die Natur sorgt für uns, bis wir etwa 35 sind (siehe den Blogbeitrag Ab 35 bist du für dein Alter selbst verantwortlich). Die Unterstützung der körpereigenen Schutzsysteme wird mit jedem Lebensjahr wichtiger. Antioxidantien erledigen diese Aufgabe mit Bravour. Sie sind in der Lage, typische Alterungserscheinungen und degenerative Krankheiten zu verhindern und daher die durchschnittliche Lebensspanne zu verlängern. Da dabei die Funktionalität unseres Körpers aufrechterhalten wird, sind wir nicht einfach nur länger alt, sondern länger leistungsfähig.

2. Niemand sagt Ihnen die Wahrheit über Antioxidantien

Es wird wohl noch ewig dauern, bis die Wahrheit über die erforderliche Menge das Volk erreicht. Denn gesundheitspolitisch ist es natürlich eine Katastrophe, wenn man dem Volk sagen muss – selbst wenn ihr euch ausgewogen ernährt, deckt ihr nicht euren Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen. Und zwar nicht im Entferntesten. Und wenn ihr die netten bunten Multivitaminpräparate aus der Werbung nehmt leider auch nicht. Die Dosis ist lächerlich niedrig verglichen mit dem, was es braucht, um Alterungsprozessen entgegenzuwirken:

3. Sie haben nie geung (selbst wenn Sie sich ausgewogen ernähren)

Der Bedarf des Körpers steigt mit dem Alter. Die von den Gesundheitsbehörden empfohlene tägliche Dosis richtet sich nach der Menge, die erforderlich ist, damit keine Mangelerscheinungen entstehen. Sie genügt bei weitem nicht dafür, die Körperabläufe so zu beeinflußen, dass es zu möglichst wenig Zellschäden kommt. Ein Beispiel: Ich war immer schon sehr anfällig für Erkältungen. Kaum hat jemand in meiner Nähe genießt, konnte ich sicher sein, mein Körper kann sich dem Virus nicht erwehren. Ein guter Bekannter riet mir zu hohen Dosen an Zink. Die offiziell empfohlene Dosis an Zink beträgt 10 mg am Tag. Ich experimentierte und wurde mutiger. Heute nehme ich 30 mg am Tag, also das dreifache der empfohlenen Dosis, gelegentlich nehme ich sogar 60mg. Es geht mir wunderbar. Ich habe oft mit kranken Menschen zu tun, stecke mich aber so gut wie nie an. Wenn ich heute mal die Grippe bekomme, dann fast immer aus seelischer Erschöpfung. Auf meinen Körper kann ich zählen. Vergleichen Sie doch mal die offiziell empfohlene tägliche Dosis mit zum Beispiel dem Rolls Roys unter den Vitalstoffpräparaten.

4. Selbst genetisch bedingte Erkrankungen beugen sich Antioxidantien

Antioxidantien sind in der Lage, eine Genveränderung herbeizuführen. Bislang sind an die 50 Krankheiten bekannt, die erfolgreich behandelt werden können, wenn man dem Körper zusätzliche Mikronährstoffe und körpereigene Biosubstanzen anbietet.

5. Sie sollten Ihre Blutwerte kennen

Nehmen Sie nicht auf gut Glück hoch dosierte Präparate. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt – glauben Sie aber nicht immer alles. Nicht jeder Arzt ist offen und gut informiert. Versuchen Sie, einen Arzt zu finden, der aufgeschlossen ist und sich auf Ihr Anliegen einläßt. Lassen Sie Ihre Blutwerte ermitteln und immer wieder kontrollieren.

Quellen: Schmitt-Holm Rüdiger, Homm Simone: Handbuch Anti-Aging und Prävention. VAK-Verlag, Kirchzarten bei Freiburg, 2013

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Mag. Christina Schmid - In Vorträgen, Kursen und Artikeln vermittle ich mein Wissen aus meiner langjährigen Erfahrung mit alternativen Heilmethoden, Coaching und meinen vielfältigen Ausbildungen. Mein Motto: "Jeder Mensch sollte die Gelegenheit haben, das Beste für sich zu tun". So versuche ich, den Menschen Zugang zu einem Wissen zu vermitteln, welches sonst ausgewählten Kreisen vorbehalten bleibt.