Progesteron: Wie ein Hormon unser Lebensglück beeinflusst

By Christina | Blog

Feb 16

Dieser Beitrag mag fürs erste nach einem Frauenthema aussehen – ist es auch, aber nicht zur Gänze. Männer mögen bitte weiter unten lesen, denn sie sind nicht ganz so progesteronfrei, wie sie vielleicht glauben. 😉

Brustspannung, Wasseransammlungen, Unfruchtbarkeit…

… erhöhte Abortgefahr, unregelmäßige und/oder zu frühe Periode, Regelschmerzen, Akne, Risikoerhöhung für Brust- und Gebärmutterkrebs, Schilddrüsenstörungen. Das sind nur einige Symptome, die durch einen zu niedrigen Progesteronspiegel entstehen können. Doch es geht noch weiter. Ein Progesteronmangel kann ebenfalls zu Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Unruhe, Gereiztheit bis Aggressivität, Ängstlichkeit und Depressionen führen. Na, interessiert?

Der Progesteronspiegel einer Frau fängt mit etwa 35 Jahren zu sinken an, manchmal sogar schon früher. Da es mittlerweile gute pflanzliche Progesteroncremes gibt, die noch dazu nicht überdosiert werden können, wird eine zumindest moderate Unterstützung mit natürlichem (!!! nicht künstlichem!!! da liegen nämlich Welten dazwischen) Progesteron allgemein ab dem 35. Lebensjahr empfohlen. Wer unter einem der oben genannten Symptome leidet, sollte sich mit diesem Thema näher beschäftigen, da der Mangel groß sein könnte und eine entsprechende Dosierung die Lebensqualität immens erhöhen kann.

PMS – 2 Wochen lang?!

Das prämenstruelle Syndrom tritt normalerweise 3 Tage vor der Regel auf. In jungen Jahren. Je älter wir werden, desto weniger Progesteron wird produziert, was zu 2 Wochen voller Stimmungsschwankungen, Schmierblutungen, Gereiztheit und Ängstlichkeit führen kann. Jetzt wird klar, warum man Progesteron auch als „Glückshormon“ bezeichnet. Ein ausgeglichener Hormonspiegel sorgt eben für mehr Gleichgewicht und Zufriedenheit. Wenn man bedenkt, dass die pflanzliche Progesteron-Creme nebenwirkungsfrei ist, klingt das ziemlich gut.

Schwanger werden, schwanger bleiben

Immer mehr Frauen entscheiden sich, erst etwas später Kinder zu bekommen. Und immer mehr kommen darauf, dass es vielleicht keine so gute Idee war, so lang damit zu warten, weil es oft nicht so klappt, wie man sich das vorgestellt hat. Einer der Gründe hierfür könnte der sinkende Progesteronspiegel sein. Progesteron trägt erheblich dazu bei, dass eine Schwangerschaft entstehen kann, dass es nicht zum vorzeitigen Abbruch kommt, fördert das Embryo in seiner Entwicklung und schützt es vor Geburtsschäden.

Hormone – ja, aber bitte naturident

Viele haben mitbekommen, dass die Hormontherapie ziemlich in Verruf geraten ist, und ich finde, ziemlich zu Recht. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, wenn ich auf die Herstellung künstlicher Hormone eingehen würde, nur so viel sei gesagt: es gibt eine wunderbare Alternative, und die heißt naturidente bzw. pflanzliche Hormone. Diese sind, wie der Name schon sagt, ident mit denen, die der Körper tatsächlich benötigt. Meist werden sie in Form von einer Salbe empfohlen und gut über die Haut aufgenommen. Am besten, man/frau macht einen Blut- oder Speicheltest, läßt den eigenen Hormonstatus ermitteln und versorgt sich mit entsprechender Creme. Hier ist allerdings etwas Recherche-Arbeit notwendig, da nicht alle Gynäkologen mit dem Thema vertraut sind (wenn man bedenkt, wie sich die Lebensqualität durch so etwas verbessern kann, ist es fast nicht zu glauben, dass nicht alle Gynäkologen mit dem Thema vertraut sind). Einen Speicheltest kann man auch im Internet kaufen und bei der Firma Biovea kann man die Progesteroncreme auch ohne Rezept bestellen. Natürliches Progesteron wird aus der wildem Yamswurzel gewonnen, und manche Experten stufen es deswegen als Beinahe-Nahrungsergänzungsmittel ein.

Männer und Progesteron

Auch Männer bilden in ihrem Körper Progesteron, welches dafür zuständig ist, die natürliche Balance zwischen Östrogenen und Testosteron aufrechtzurerhalten. Das größte hormonelle Problem der Männer in mittleren und späteren Lebensjahren ist die nicht mehr ausreichende Bildung von Testosteron. Und genau hier kann Progesteron helfen, und damit die Abbauprozesse verzögern (Müdigkeit, nachlassende Libido, Probleme mit der Prostata,…). Während es bei einer Frau kaum zu einer Überdosierung kommen kann, wir beim Mann der Hormontest vor der Einnahme unbedingt empfohlen, ebenso, wie auf eine gute Dosierung zu achten.

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About the Author

Mag. Christina Schmid - In Vorträgen, Kursen und Artikeln vermittle ich mein Wissen aus meiner langjährigen Erfahrung mit alternativen Heilmethoden, Coaching und meinen vielfältigen Ausbildungen. Mein Motto: "Jeder Mensch sollte die Gelegenheit haben, das Beste für sich zu tun". So versuche ich, den Menschen Zugang zu einem Wissen zu vermitteln, welches sonst ausgewählten Kreisen vorbehalten bleibt.